Alternative Produkte als Chance für Umwelt, Tierwohl und Ernährung
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) übergibt Gutachten zu pflanzlichen und biotechnologischen Alternativen an Bundesminister Alois Rainer.
In seinem aktuellen Gutachten empfiehlt der WBAE der Bundesregierung, pflanzenbasierte und biotechnologische Alternativen zu tierischen Lebensmitteln gezielt zu fördern. Dazu zählen pflanzliche Ersatzprodukte, Zellkultivierung, Präzisionsfermentation und Hybridprodukte. Diese bieten laut Beirat nicht nur ökologische Vorteile, sondern eröffnen auch mehr Vielfalt am gemeinsamen Esstisch. Zentrale Handlungsempfehlungen betreffen unter anderem die steuerliche Gleichstellung, Innovationsförderung, transparente Verbraucherinformation sowie ein Nutri-Score-Update und die Einführung eines Klimalabels. Mit der „3-R-Strategie“ – Reduce, Remix, Replace – soll der Konsum tierischer Lebensmittel flexibel und alltagstauglich reduziert werden, ohne ideologischen Druck.
Für Großküchen in Gastronomie, Care- und Gemeinschaftsverpflegung entstehen klare Perspektiven für ein erweitertes Angebot, das nachhaltige Ernährung für verschiedene Zielgruppen attraktiv und wirtschaftlich umsetzbar macht.



