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BDV und INTERGASTRA entwickeln Sonderfläche „FOKUS VENDING“

Automaten für Lebensmittel, Getränke und Non-Food bieten eine gute Unterstützung, sogar im Restaurant oder Hotel. In Zeiten von zunehmendem Personalmangel übernehmen sie Serviceleistungen, wie die Versorgung der Gäste außerhalb der Öffnungszeiten, und entlasten damit das Kollegium. Den Verkauf von Waren durch Automaten wollen die Veranstaltenden der INTERGASTRA auf der neuen Sonderfläche „FOKUS VENDING“ repräsentieren. Bei der Konzeption und Umsetzung unterstützt der Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V. (BDV) die Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Außer-Haus-Markt.

„Wir freuen uns, dass die Messe Stuttgart auf der kommenden INTERGASTRA einen Fokus auf das Thema Vending legt“, sagt Dr. Aris Kaschefi, Geschäftsführer des BDV. „Mit mehr als 17.500 Beschäftigten und rund 620.000 Automaten ist der deutsche Vending-Sektor ein bedeutender Wirtschaftszweig des Außer-Haus-Marktes. Deshalb sehen wir großes Potenzial darin, Dienstleistungsbetriebe und Unternehmen zusammenzubringen. Insbesondere im Hospitality-Bereich bieten neue digitale und automatische Konzepte viele Möglichkeiten, den Personal- und Fachkräftemangel aufzufangen”, so Dr. Kaschefi. Mit „FOKUS VENDING“ soll eine eigene Plattform für den Austausch zwischen der Vending-Branche und dem Gastgewerbe sowie für die bessere Vernetzung untereinander entstehen. „Als Fachmesse wollen wir den Interessierten und künftigen Nutzern sowie Nutzerinnen die verschiedenen Vending-Technologien nahebringen und aufzeigen, welche Möglichkeiten sich dadurch für sie ergeben“, sagt Andreas Wiesinger, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart. Firmen, die sowohl Vending-Automaten als auch passende Produkte zum Befüllen der Automaten und technisches Zubehör anbieten, können sich und ihre Ideen auf der nächsten INTERGASTRA vom 3. bis 7. Februar 2024 vorstellen.

Vending als Lösung für Personalengpässe

Automatisierung gilt als eine der wichtigsten Lösungen, um den Gästen im Hotel und Restaurant trotz Fachkräfte- und Personalmangels ein möglichst hohes Serviceniveau zu bieten. „Die pandemiebedingte Schließung vieler Bereiche wie Freizeit, Gastgewerbe und Universitäten hat den Vending-Sektor in den letzten drei Jahren hart getroffen“, ergänzt Dr. Kaschefi. Mittlerweile sieht die Tendenz wieder deutlich positiver aus: In der Pandemie-Hochzeit mussten viele Unternehmen ihre hauseigenen Betriebsrestaurants aufgrund von mangelnder Rentabilität schließen. Auch nach Corona ist durch die Fortsetzung von Home-Office die Anzahl der Essen oftmals reduziert. Die Verpflegung der Mitarbeitenden ergänzen nun in vielen Fällen Vending-Dienstleistungsbetriebe, die die Verpflegungsautomaten mit frischen Sandwiches, Wraps, Mittagsmenüs oder Salaten bestücken und sogar die regelmäßige Reinigung der Geräte übernehmen. Außerdem nutzen immer mehr regionale AnbieterInnen wie Metzgereien, Bäckereien, landwirtschaftliche Betriebe, aber auch Gastronomiebetriebe Automatenlösungen, um ihre Produkte entweder außerhalb der Öffnungszeiten anzubieten oder um ihren Kundenstamm zu erweitern.

Für die klassische Gastronomie und selbst für die Hotellerie kann ein Automat die Lösung für Personalengpässe sein und lange Küchenzeiten kompensieren. Snacks bis hin zu ganzen Gerichten erhalten die Gäste auf Knopfdruck. Und wer die selbstgemachten Delikatessen seines Lieblingslokals mit nach Hause nehmen möchte, bedient sich jetzt einfach am Automaten. „Die Akzeptanz für kontaktlose Vertriebskonzepte ist rapide gestiegen“, erklärt Dr. Kaschefi. „Für Gastronomie- und Hotelbetriebe lohnt sich also der Blick über den Tellerrand und die Zusammenarbeit mit den Vending-Profis, die wir als BDV auf der INTERGASTRA vertreten werden.“

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